Rennräder: Ein paar Tipps zum Kauf

Die "Tour de France" ist im vollen Gange. Dieses Jahr werden dem Spanier Alberto Contador und dem Luxemburger Andy Schleck gute Chancen auf den Sieg in der Gesamtwertung eingeräumt. Aus deutscher Sicht ist die 97. Tour de France eher Nebensache. Bester Deutscher im Classement ist zum heutigen Tag (vor der 17. Etappe) Andreas Klöden vom RadioShack-Team. Auch Radsport-Veteran Jens Voigt ist bisher nur durch einen bösen Sturz und einer außergewöhnlichen Aufholjagd in Erscheinung getreten.
Wer nun dennoch dem Radsport-Fieber verfallen ist, der wird sich früher oder später um ein ordentliches Rennrad und das nötige Equipment kümmern müssen. Es muss natürlich nicht immer gleich Profi-Radsport sein, doch auch für den Freizeitsport oder gar die Semi-Professionelle Ebene ist eine gute Ausstattung zu empfehlen. Durchaus brauchbare Rennräder findet man schon ab 500 bis 750 €.
Wie auch bei allen anderen Fahrrad-Modellen, gibt es bei Rennrädern alle möglichen Preisklassen und Ausstattungsvarianten. Bei Bauart / Material des Rahmens, Schaltung oder den Bremsen gibt es einige Unterschiede und das sind dann auch meist die Kriterien, wo sich die "Spreu vom Weizen" trennt. Der Standard beim Rahmenmaterial ist und war Aluminium, mittlerweile geht der Trend eher zu Carbon, zumindest die höherklassigen Rennräder verfügen zum Großteil über einen Rahmen aus Carbon.
Beim Rennrad-Kauf gilt wie bei so vielen Sachen: Wieviel ist Ihnen das Hobby wert? Oder wollen Sie den Sprung in die (Semi-)Professionalität wagen? Dann sollten Sie durchaus ein hochwertigeres Rennrad in Erwägung ziehen!